SiteLock
Anmelden Registrieren

Anmeldeformular

Sie müssen sich registrieren
oder einen Account nutzen
Login-Daten merken
Power by Joomla Templates - BowThemes

Account anlegen

Mit (*) markierte Felder sind Pflichtfelder
Name (*)
Benutzername (*)
Passwort (*)
Passwort wiederholen (*)
Email (*)
Email wiederholen (*)
Captcha (*)
DEG Pressemitteilungen - ..:::FANPROJEKT Düsseldorf:::..
DEG Pressemitteilungen

DEG Pressemitteilungen (319)

Das Programm in der Deutschen Eishockey Liga bleibt hart. Nach sechs Partien in zwölf Tagen hatte die Düsseldorfer EG nun immerhin einmal zwei Tage Pause bis zum nächsten Spiel. Am Freitag treten die Rot-Gelben im hohen Norden bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven an (19.30 Uhr). Zwei Tage später kommt dann der Deutsche Meister EHC Red Bull München in den ISS DOME (Sonntag, 16.30 Uhr).

München-Bezwinger mit DEG-Trauma

Der immer noch frische DEL-Neuling des vergangenen Jahres spielt auch im zweiten Jahr seines Bestehens munter und konkurrenzfähig mit. Erst am gestrigen Mittwoch ließen die Bremerhavener aufhorchen. Gegen Red Bull München bog das Team von Trainer Thomas Popiesch im letzten Drittel einen 0:2-Rückstand noch um und siegte nach einem Doppelpack von Jan Urbas gegen seinen Ex-Club sowie einem Treffer von Jordan Owens noch mit 3:2. Die beiden sind dann auch die Topscorer der Bremer und bilden mit dem starken Goalie Tomas Pöpperle die Stützen der Mannschaft. Die Pinguins wissen immer wieder positiv zu überraschen, feierten zuhause Siege unter anderem gegen Mannheim, Wolfsburg, Köln und eben München. Nur gegen die DEG klappt es bei den Fischtownern bislang nicht so recht. Alle sechs Duelle seit ihrem DEL-Einstieg verloren die Bremerhavener bislang gegen Rot-Gelb.

Meister mit ungewohnter Schwächephase

Wenn man eins nicht kannte in den vergangenen Jahren, dann eine Periode, in der der EHC Red Bull München mehrere Spiele hintereinander verlor. Aktuell blickt der Deutsche Meister auf eine drei Partien währende Niederlagenserie zurück. Gegen Wolfsburg, in Nürnberg und eben in Bremerhaven kassierten die Bayern insgesamt 13 Gegentreffer. Dadurch rutschte das Team von Ex-DEG-Coach Don Jackson auf den dritten Tabellenrang ab – ebenso ungewohnt, jedoch noch lange nicht besorgniserregend. Denn ganz allgemein stehen die Münchener weiter gut da. Sie haben die meisten Treffer aller Teams in der Liga erzielt, stellen mit dem jeglichen Alterserscheinungen trotzenden Keith Aucoin den Top-Scorer und Top-Vorbereiter sowie mit Nationalstürmer Brooks Macek den viertbesten Torschützen. Es dürfte also abermals eine Aufgabe der höchsten Schwierigkeitsstufe werden für die DEG. Wie es geht, gegen München erfolgreich zu sein, haben die Jungs von Mike Pellegrims allerdings in dieser Saison schon gezeigt. Ende September besiegten sie den Champion in einem der aufregendsten Partien der Saison letztlich spektakulär mit 6:4 im heimischen ISS DOME.

Haase wieder dabei – zahlreiche Ausfälle

Nach seiner verletzungsbedingten Pause kehrt Verteidiger Henry Haase am Wochenende wieder ins Team der DEG zurück. Er nimmt den Platz von Johannes Huß ein, der genau wie Nicklas Mannes und Nachwuchsgoalie Hendrik Hane bei der U20-Nationalmannschaft weilt. Außerdem fallen weiterhin Tim Conboy, Marco Nowak, Rob Bordson und Darryl Boyce aus.

Nach dem gestrigen, emotionalen Spiel gegen die Kölner Haie (2:3 n.V.) steht für die Düsseldorfer EG schon morgen das nächste Duell mit einem rheinischen Rivalen an. Dann reist das Team von Trainer Mike Pellegrims die wenigen Kilometer nach Nord-Westen zu den Krefeld Pinguinen. Erstes Bully ist um 19.30 Uhr.

Krefeld derzeit auf Platz 12

Für die Krefeld Pinguine ist das Spiel gegen die DEG von hoher emotionaler und tabellarischer Wichtigkeit. Mit 29 Punkten – und damit fünf Zählern weniger als die DEG – liegt der Deutsche Meister von 2003 derzeit nur auf Rang 12 der Tabelle. Dabei war das Team von Trainer Rick Adduono vor Saisonstart durchaus für höhere Plätze gehandelt worden. Vor allem in der Offensive kann der Nachbar auf überaus gefährliche und treffsichere Stürmer bauen: Marcel Müller ist mit beachtlichen 31 Punkten (14 Tore, 17 Vorlagen) Top-Scorer seines Teams, gefolgt vom ewigen DEG-Schreck Daniel Pietta mit 28 Einträgen in diese Liste (neun Treffer, 19 Assists). Damit belegt das Duo DEL-weit die starken Plätze 2 und 4 der Top-Scorer-Wertung. Zum Vergleich: Bester Punktesammler bei der DEG ist Alex Barta mit derzeit 20. Übrigens: Dritterfolgreichster Scorer der Pinguine ist mit Verteidiger Kurt Davis ein alter und geschätzter DEG-Bekannter.

Das erste Duell in dieser Saison war aus DEG-Sicht überaus ärgerlich. Nach starker Leistung führten die rot-gelben Gäste in der Seidenstadt schon mit 2:0, bis das Spiel plötzlich kippte und der Hausherr die Begegnung mit vier Treffern in Folge für sich entscheiden konnte. Die DEG wird morgen über die vollen 60 Minuten konzentriert bleiben müssen, wenn sie den Pinguinen Punkte klauen möchte. Am gestrigen Sonntag brachte ein 4:1-Erfolg bei den Augsburger Panthern unserem Nachbarn zusätzlichen Rückenwind. Die DEG ist also gleich doppelt gewarnt!

Der Blick ins Lazarett: Boyce mit Schnittverletzung

Verzichten muss die DEG morgen auf jeden Fall auf Kapitän Darryl Boyce, der sich eine Schnittverletzung im rechten Oberschenkel zugezogen hat. Außerdem auf Stürmer Rob Bordson sowie die Verteidiger Tim Conboy, Marco Nowak und wohl auch Henry Haase. Dennoch: Sollte die DEG erneut (und konstant) einen überzeugenden Auftritt hinlegen können, sollte bei den Pinguinen was zu holen sein…

Keine Atempause für die Düsseldorfer EG. Nach drei Siegen in Folge geht es nun im Zwei-Tage-Rhythmus weiter. Bereits morgen Abend treten die Rot-Gelben bei den Eisbären Berlin (19.30 Uhr) an. Am Sonntag steht dann – endlich – das erste Rheinische Derby der Saison vor heimischer Kulisse auf dem Programm. Das Spiel gegen die aktuell punktgleichen Kölner Haie beginnt um 19 Uhr.

Offensivstarke Hauptstädter auf Erfolgswelle

Bei den Eisbären Berlin läuft momentan fast alles rund. Vier Siege in Folge mit stolzen 19 selbst erzielten Toren machen Eindruck. Dazu rangiert das Team von Uwe Krupp in nahezu allen Ranglisten auf einem der vorderen Plätze. Die Berliner haben nicht nur die zweitmeisten Treffer erzielt, sondern auch die zweitwenigsten Tore kassiert. Zweiter sind sie auch da, wo es am meisten zählt: In der der Tabelle. Nur ein Punkt hinter Meister Red Bull München mischen die Berliner grade die Liga auf. Das haben sie auch ihrem Top-Zugang Sean Backman zu verdanken. Der 31-jährige US-Amerikaner dreht in seinem ersten Europa-Jahr groß auf und ist aktuell mit 14 Treffern Top-Torjäger der DEL. Dazu gesellt sich ein starkes Torhütergespann mit Altmeister Petri Vehanen und dem jungen Marvin Cüpper.

Kölner Neustart mit Draisaitl

Ganz anders als in Berlin ist die Gemütslage momentan bei unserem rheinischen Rivalen in Köln. Dort musste nach sechs Niederlagen aus acht Partien zuletzt Coach Cory Clouston seinen Hut nehmen. Mit Ex-Nationalstürmer Peter Draisaitl an der Bande soll es nun wieder in die Tabellenregionen gehen, in die die Haie nach eigenem Selbstverständnis gehören. Doch der Auftakt unter dem Vater von Deutschlands aktuell wohl bestem Eishockey-Spieler Leon Draisaitl brachte noch nicht die erhoffte Wende. Bei den Iserlohn Roosters sah am Mittwoch zwar alles nach einem Einstand nach Maß aus. Doch nach zwischenzeitlicher 3:0- und 4:2-Führung mussten sich die Haie noch mit 4:5 nach Penalty-Schießen geschlagen geben. Besonders die Defensive macht Sorgen. Lediglich Schlusslicht Straubing Tigers hat mehr Treffer kassiert. Allein in den vergangenen drei Partien setzte es 18 Gegentore. Somit stehen die Kölner nur noch dank der leicht besseren Tordifferenz, aber punktgleich vor der DEG.

Es ist also alles angerichtet für ein spannendes und intensives Derby. Einlass ist bereits um 17 Uhr. Tickets gibt es noch im Vorverkauf und an den Tageskassen.

Nachdem gegen Straubing Bernhard Ebner und Daniel Weiß nach ihren Verletzungspausen wieder ins Team zurückkehrten, musste Henry Haase während der Partie angeschlagen raus. Ob der Verteidiger am Wochenende wieder spielen kann, steht noch nicht fest. Weiter nicht zur Verfügung stehen die verletzten Tim Conboy, Alex Picard, Manuel Strodel, Rob Bordson und Marco Nowak.

Die Düsseldorfer EG blickt auf ein erfolgreiches Sechs-Punkte-Wochenende zurück. Mit den Siegen gegen die Iserlohn Roosters (6:1) und beim ERC Ingolstadt (3:1) ist sie auf Platz Zehn gesprungen. Diese verbesserte Ausgangslage will das Team von Chefcoach Mike Pellegrims beim morgigen Heimspiel gegen die Straubing Tigers (19.30 Uhr, ISS DOME) unbedingt weiter ausbauen.

Straubing derzeit auf Platz 14

Gegen die Straubing Tigers gelang der DEG am zweiten Spieltag der erste Sieg der laufenden Saison (6:3). Die Bayern belegen derzeit mit nur fünf Siegen aus 22 Begegnungen (zum Vergleich: DEG mit neun Erfolgen) den 14. Platz der Tabelle. Der erst in diesem Sommer zu den Tigers gewechselte Cheftrainer Bill Stewart musste nach nur 13 Spielen seinen Hut nehmen und wurde durch Tom Pokel ersetzt. Aber auch der US-Amerikaner konnte sein Team (noch) nicht vom letzten Tabellenplatz wegführen. Ein Grund dafür ist sicherlich auch die Defensive, die mit bislang 78 Gegentreffern die ligaweit meisten einstecken musste.

Bester Scorer ist der Kanadier Michael Connolly mit 14 Punkten (sechs Tore, acht Vorlagen). Erfolgreichster Torschütze ist bislang Jeremy Williams mit sieben Treffern. Ebenfalls zu beachten: Das Brüderpaar Mike und Steven Zalewski mit 13 bzw. zwölf Zählern. Der von den Statistiken her beste Torhüter, Dimitri Pätzold, wurde zwischenzeitlich an die Krefeld Pinguine abgegeben. Wenn die Straubing Tigers ihren starken neunten Tabellenplatz der Vorsaison wiederholen wollen, müssen sie bald eine Aufholjagd starten – am besten aber nicht schon morgen in Düsseldorf.

Die DEG muss weiterhin auf Tim Conboy, Alex Picard, Manuel Strodel und Rob Bordson sowie auf Marco Nowak verzichten. Über den Einsatz von Bernhard Ebner und Daniel Weiß wird kurzfristig entschieden.

12 Tage nach dem letzten DEL-Spiel in München kommt der Liga-Alltag zurück nach Düsseldorf. Und das mit Wucht! Denn am Freitag (19.30 Uhr) empfängt die DEG nicht nur die Iserlohn Roosters zum immer intensiven NRW-Duell im ISS DOME. Außerdem findet der erste Schools Day der Saison statt. Man kann sich also auf eine stimmungsvolle Partie vor vollem Haus freuen. Einlass ist bereits um 17.30 Uhr. Zwei Tage später treten die Rot-Gelben dann in Bayern beim ERC Ingolstadt (Sonntag, 16.30 Uhr) an.

Mit Daum durchgestartet

Die Iserlohn Roosters waren zunächst überhaupt nicht in der Spielzeit angekommen. Es setzte zum Teil heftige Niederlagen – aus den ersten zehn Saisonpartien gingen die Sauerländer achtmal mit leeren Händen hervor und standen recht schnell am Tabellenende. Die große Wende folgte dann Mitte Oktober mit einem Trainerwechsel. Nachdem man sich von Jari Pasanen getrennt hatte, übernahm Rob Daum. Und mit dem Kanadier, der bislang nur in Nordamerika und Österreich – 2012 wurde er dort mit Linz Meister – ging es bemerkenswert steil bergauf. Sieben Siege aus neun Partien feierten die Iserlohner seitdem. Darunter imposante Auswärts-Erfolge in Mannheim, München und Berlin. Torhüter Mathias Lange, eher als Nummer 2 in die Saison gegangen, schwang sich zur stabilen Größe zwischen den Pfosten auf. Zuletzt kehrte auch der eigentliche Stammgoalie Sebastian Dahm beim 4:1 gegen Ingolstadt nach Verletzung wieder ins Team zurück. Vorne dreht der letztjährige Liga-Toptorschütze Jack Combs auf, scorete 12 Mal in den vergangenen acht Partien und sorgte so mit dafür, dass die Roosters wieder völlig beim Geschehen dabei sind. Aktuell rangieren sie auf Rang Neun.

Mit neuem Trainer aus der Pause

Komplett konträr zu Iserlohn verlief zuletzt die Entwicklung beim ERC Ingolstadt. Die ambitionierten Bayern verloren sieben Spiele in Folge bei einer Tordifferenz von 8:24. In der Deutschland Cup-Pause reagierten die Verantwortlichen und stellten Trainer Tommy Samuelsson frei. Interimsweise hat Sportdirektor Larry Mitchell das Amt des Übungsleiters übernommen. So wollen die Panther, die mittlerweile auf Platz Zehn abgestürzt sind, die Kehrtwende schaffen. Immer noch eine herausragende Saison bestreitet Nationalgoalie Timo Pielmeier. Mit einer Fangquote von über 95 Prozent ist er unter den Torhütern, die mehr als die Hälfte der Spiele bestritten haben, klare Nummer Eins der Liga. Weiter vorne geht das Team aus der Audi-Stadt nicht grade zimperlich zu Werke. Einzig Schlusslicht Straubing kassierte mehr Strafzeiten. Verteidiger Matt Pelech ist gar der Strafbankkönig der Liga. Man darf sich also auch am Sonntag auf eine intensive Partie gefasst machen.

Marshall erstmals dabei

Noch keine allzu große Entwarnung gibt es aus dem Lazarett. Tim Conboy, Alex Picard, Rob Bordson und Manuel Strodel sind weiter verletzt. Für Daniel Weiß kommt ein Einsatz aller Voraussicht nach noch zu früh. Lediglich Henry Haase ist wieder vollständig einsatzbereit. Dazu wird Neuzugang Kevin Marshall sein Debüt in der DEG-Defensive geben.

Die Düsseldorfer EG hat auf die aktuelle Verletzungsmisere besonders in der Defensive reagiert und ist noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Aus Schweden stößt der NHL-erfahrene Verteidiger Kevin Marshall zum Team der DEG. Der 28-jährige Kanadier erhält in der Landeshauptstadt zunächst einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Spielzeit.

Niki Mondt, Sportlicher Leiter DEG Eishockey GmbH: Kevin Marshall ist ein robuster Stay-at-Home-Verteidiger, der zusätzlich auch Schlittschuh-technisch überzeugt. Er verfügt bereits über große Erfahrung auf höchstem Niveau, nicht zuletzt durch seine vergangenen Jahre in der ersten schwedischen Liga. Seine Stärke liegt ganz klar in der Defensive – er kann und soll auch die Lücke füllen, die durch den längerfristigen Ausfall von Tim Conboy gerissen wurde.“

Mike Pellegrims, Cheftrainer: Kevin Marshall soll unserer Defensive mit seiner Routine und Qualität weiteren Halt geben. Er hat sowohl in Nordamerika als auch Europa starke Leistungen gezeigt und ich bin zuversichtlich, dass er das in Zukunft auch für die DEG in der DEL tun wird.“

Kevin Marshall – geboren am 10. März 1989 in Boucherville in der kanadischen Provinz Québec – wurde 2007 von den Philadelphia Flyers in der zweiten Runde gedraftet. Für den zweifachen NHL-Champion absolvierte Marshall in der Spielzeit 2011/12 insgesamt zehn Partien in der besten Liga der Welt. Für das Farmteam der Flyers, die Adirondack Phantoms sowie die Hershey Bears und die Toronto Marlies, deren Assistenz-Kapitän er zeitweise war, lief der 1,85 Meter große Verteidiger zudem in insgesamt 412 AHL-Spielen auf und kam auf 64 Scorerpunkte (elf Tore, 53 Vorlagen). 2015 wechselte er dann in die schwedische Top-Liga SHL zu Rögle BK. Dort absolvierte Marshall bis zum Beginn der aktuellen Saison 110 Partien (vier Treffer, zehn Assists), ehe er zuletzt leihweise für den dortigen Zweitligisten IK Oskarshamn (13 Partien, ein Tor, eine Vorlage) aktiv war.

Herzlich willkommen!

Die Düsseldorfer EG hat eine erste Weiche für die Zukunft gestellt und den im Frühjahr 2018 auslaufenden Vertrag mit Stürmer John Henrion frühzeitig um zwei weitere Saisons verlängert. Der US-Amerikaner war erst vor Beginn der Spielzeit 2017/18 an den Rhein gewechselt. In bislang 20 Begegnungen hat er sehr gute neun Tore erzielt und dazu vier Vorlagen gegeben. Damit ist er Toptorschütze der DEG und siebtbester Torjäger der Liga.

Der Sportliche Leiter Niki Mondt: John hat die in ihn gesteckten Erwartungen mehr als erfüllt. Bei ihm stimmt das Preis/Leistungsverhältnis absolut. Er hat einen starken Zug zum Tor, ist offensiv für uns eine echte Bereicherung und insgesamt eine positive Überraschung.“ John Henrion: „Ich bin in Düsseldorf sehr gut aufgenommen worden und kann mich mit dem Team, den Fans und der Stadt voll identifizieren. Ich freue mich, auch weiterhin Teil der DEG zu bleiben!“

Die Düsseldorfer EG hat in der Spielzeit 2017/18 bislang 20 Partien bestritten. Sie liegt derzeit mit nur 22 Punkten auf Platz 13 der Tabelle. Geschäftsführer Stefan Adam und der Sportliche Leiter Niki Mondt ziehen zu Beginn der Länderspielpause eine erste Bilanz des Saisonstarts.

Stefan Adam und Niki Mondt, wie sehen Sie die derzeitige sportliche Situation?

Stefan Adam: Wir haben uns eindeutig zu selten für gute Leistungen belohnt. Dennoch sind wir nach wie vor von der notwendigen Neuausrichtung der DEG nach der vergangenen Spielzeit überzeugt. Wir haben stets betont, dass wir uns nach den vielen Veränderungen auf und neben dem Eis in einem Entwicklungsprozess befinden. Dieser ist noch lange nicht abgeschlossen. Ein weitreichender Neuanfang braucht eben seine Zeit und erfordert leider auch Geduld – auch wenn das zuweilen allen Beteiligten etwas schwer fällt und viele Beobachter das manchmal vergessen. Aber schlussendlich lügt auch die aktuelle Tabelle nicht. Wir sind mit dem bisher Erreichten natürlich nicht zufrieden.

Niki Mondt: In der Mehrzahl der bislang 20 Spiele haben wir eine sehr ordentliche, engagierte Leistung gezeigt. Wenn man die einzelnen Begegnungen genauer betrachtet, lässt sich dies eindeutig belegen. Aber leider ist uns das zu selten über die vollen 60 Minuten gelungen. Zudem hatten wir in der Chancenverwertung und auch in Überzahl deutliche Schwächen. Daran müssen wir weiter intensiv arbeiten! Zusammengefasst bin ich mit der Art und Weise, wie sich das Team bislang präsentiert hat, im Großen und Ganzen zufrieden. Aber natürlich nicht mit den Ergebnissen und dem augenblicklichen Tabellenplatz.

Wie kann man eine relativ gute Gesamtleistung in gute Ergebnisse umwandeln?

Adam: Wir analysieren die Situation mit Mike Pellegrims und allen Beteiligten sehr genau. Denn wir haben auch viele positive Ansätze gesehen. Wir sind – über 20 Spiele gesehen – in der Offensive variantenreicher, schneller und frischer. Wir hatten in der Mehrzahl der Spiele deutlich mehr Torschüsse als der Gegner. Das ist in der Summe kein Zufall.

Mondt: Wir nehmen den aktuellen Tabellenplatz nicht auf die leichte Schulter. Es ist immerhin schon mehr als ein Drittel der Saison gespielt. Aber es gibt im Sport solche und solche Phasen. Ingolstadt beispielsweise, eines der stärkeren DEL-Teams, hat gerade sieben Begegnungen in Folge verloren. Auch Wolfsburg und Iserlohn sind schlecht gestartet und haben sich dann deutlich gesteigert. Bei uns aber dauert diese Phase leider schon deutlich zu lange. Uns fehlen die zählbaren Ergebnisse. Über Ursachen und darüber, wie man diese Entwicklung zum Guten wenden kann, denken wir jeden Tag intensiv nach.

Adam: Wir wollen und müssen schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Hoffnungen und Wünsche alleine genügen nicht. Da ist jetzt naturgemäß auch der Trainerstab gefordert. Man darf aber auch nicht vergessen, dass wir jede Menge verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen haben. Das soll keinesfalls eine Entschuldigung sein, kann aber manche Spielverläufe doch punktuell erklären. Nicklas Mannes und Johannes Huß beispielsweise, sind gute Jungs und große Talente, aber nach ihren langen Verletzungspausen physisch noch nicht zu 100% auf der Höhe und nahezu ohne DEL-Erfahrung. Natürlich können sie gestandene und erfahrene Verteidiger wie Tim Conboy und Alex Picard nicht mal eben vollwertig ersetzen. Wir lassen sie aber dennoch spielen, weil wir an sie glauben.

Mondt: Im Sturm gilt bei Leon Niederberger und Lukas Laub dasselbe. Sie zeigen gute Ansätze und großen Einsatz. Gerade Lukas hat sich enorm gesteigert. Dennoch kann es kurzfristig nicht ihre Aufgabe sein, in der Offensive Schlüsselspieler wie der fest eingeplante Scorer Rob Bordson oder Daniel Weiß 1:1 zu ersetzen.

Wie ist der Stand bei den verletzten Spielern?

Mondt: Tim Conboy fällt aufgrund von Folgeerscheinungen nach seinen Knieverletzungen in den vergangenen Jahren weiterhin aus. Bei ihm ist aktuell noch nicht absehbar, wann und ob er zurückkommt. Alex Picard hat Probleme mit beiden Knien und muss das bei geringst möglicher Belastung auskurieren. Bei ihm rechne ich noch mit rund zwei bis drei Wochen Pause. Ähnlich lange planen wir nicht mit Rob Bordson, der nach wie vor Probleme mit der Leiste hat. Bei Manuel Strodel und seinen Bein-Problemen glaube ich, dass er erst Ende November wieder voll belasten kann. Bei Daniel Weiß nach seinem Pucktreffer und bei Henry Haase bin ich hingegen guter Dinge, dass sie nach der Länderspiel-Pause wieder ins Team zurückkehren können.

Wo sehen Sie die DEG um die Weihnachtszeit?

Adam: Wir müssen endlich anfangen, noch effektiver zu spielen und Zählbares zu holen. Das wird nicht einfach, da auch viele unserer Konkurrenten fleißig punkten und die Liga extrem ausgeglichen ist. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass wir eine kontinuierliche Aufholjagd starten und uns in der Tabelle deutlich verbessern können. Erst Recht, wenn die verletzten Leistungsträger zurückkehren und wir uns weiterhin auf die großartige Unterstützung unserer Fans verlassen können. Ich bleibe dabei: Wenn wir in den kommenden Wochen mit der nötigen Konstanz und Konsequenz auftreten, werden sich wieder mehr Siege und Erfolge einstellen. Und das ist genau das, was wir uns alle gemeinsam erhoffen und erwarten.

Nicklas Mannes, Johannes Huß und Hendrik Hane sind von Bundestrainer Christian Künast für die U20-Nationalmannschaft nominiert worden. Damit sind neben Bernhard Ebner und Maxi Kammerer, die mit der Deutschen Nationalmannschaft der Herren am Deutschland Cup teilnehmen, noch weitere DEGler am Wochenende unterwegs.

Die beiden Verteidiger Johannes Huß und Nicklas Mannes standen zuletzt regelmäßig im DEL-Aufgebot und bestritten jeweils vier Partien im Eishockey-Oberhaus. Auch der erst 17-jährige Goalie Hendrik Hane war bereits einmal im Spieltagskader dabei. Die U20-Nationalmannschaft trifft von Freitag bis Sonntag in der Schweiz auf die Gastgeber, Norwegen und die Slowakei.

Bundestrainer Marco Sturm hat zwei Düsseldorfer in den Kader für den Deutschland Cup berufen. Sowohl Bernhard Ebner als auch Maxi Kammerer stehen für das Turnier vom 10. bis 12. November im deutschen Auswahlteam. Die beiden treffen mit ihren Teamkollegen in Augsburg auf Russland, die Slowakei und die USA. Mit dabei an der Bande ist auch wieder DEG-Co-Trainer Tobi Abstreiter, der Nationalcoach Sturm assistieren wird.

Bernhard Ebner lief bislang 24 Mal im Trikot mit dem Adler aufs Eis. Der Verteidiger erzielte dabei ein Tor und gab eine Vorlage. Maxi Kammerer gab in diesem Jahr sein Debüt im Nationaldress und kommt auf zwei Einsätze.

Für die Mannschaft der Düsseldorfer EG ging es vom aufregenden Mittwoch-Abend-Duell bei den Adlern aus Mannheim ohne Zwischenstopp in der Heimat weiter. Bereits am morgigen Freitag (19.30 Uhr) tritt das Team bei Vize-Meister Grizzlys Wolfsburg an. Zwei Tage später wird im ISS DOME ein wahrer Fan-Ansturm aus Bremerhaven erwartet. Fast 2.000 Anhänger der Fischtown Pinguins machen sich mit einer großen Sonder-Bus-Schiff(!)-Tour auf den Weg in die Landeshauptstadt. Erstes Bully ist Sonntag um 19 Uhr.

Grizzlys in Torlaune

Vorher geht es aber erst einmal nach Niedersachsen zu den wiedererstarkten Grizzlys. Die hatten einen für ihre Verhältnisse denkbar schlechten Saisonstart erwischt, haben sich inzwischen aber wieder gefangen. Aus den letzten vier Partien holen sie neun Punkte und stehen mittlerweile auf Rang Sieben. Besonders stark an der jüngsten Serie: Insgesamt gelangen dem Team von Pavel Gross 17 Treffer in diesen Partien. Sowohl gegen Straubing (6:1) als auch gegen Mannheim (6:2) trafen die Wolfsburger gleich sechs Mal. Gleich mehrere Stürmer zeigten sich dabei treffsicher: Sowohl Saison-Top-Scorer Kris Foucault, Tyler Haskins, Brent Aubin als auch der neue Mann im 900-DEL-Spiele-Club, Sebastian Furchner, sind in Torelaune. Das erste Aufeinandertreffen am Mittellandkanal entschieden die Gastgeber vor etwas mehr als einem Monat knapp mit 3:2 nach Verlängerung für sich.

Tabellennachbar mit Rückenwind

Beeindruckend vor der Partie am Sonntag ist schon alleine die Menge an Gästefans, die wir im ISS DOME begrüßen dürfen. Fast 2.000 Fans machen sich am frühen Sonntagmorgen per Bus auf den Weg nach Duisburg und von dort aus mit dem Schiff nach Düsseldorf. Erleben werden Sie ein Duell der aktuellen Tabellennachbarn. Die Fischtown Pinguins sind mit dem überzeugenden 4:0 in Ingolstadt am Mittwoch an den Rot-Gelben vorbeigezogen. Zuvor hatte der immer noch gefühlte Liga-Neuling durch ein 2:1 nach Overtime gegen Mannheim eine vier Spiele andauernde Niederlagen-Serie beendet. Absoluter Leistungsträger ist der ehemalige tschechische Nationalgoalie Tomáš Pöpperle, der gemeinsam mit Jaroslav Hübl ein starkes Torhüter-Gespann bildet.


Fan-Hinweise

Karten für das Duell am Sonntag auf dem Eis und das Fanduell auf den Rängen gibt es noch im Vorverkauf und an den Tageskassen am Spieltag. Seid dabei und haltet auch Stimmungsmäßig dagegen.

Achtung: Die Kreuzung Wahlerstraße/Theodorstraße ist am Wochenende gesperrt. Die Rheinbahn wird aus Richtung Rath-S-Banhof mit ihren Pendelbussen deshalb Umleitungen fahren.

Seite 8 von 22
Zum Seitenanfang